Viele der rund 300 000 Teilnehmer des Weltjugendtages im australischen Sydney haben Papst Benedikt XVI. wohl etwas zu wörtlich genommen. Benedikts Bitte, sie sollen „Boten der Liebe“ werden, leisteten Sie Folge, indem sie in ein Nobelbordell pilgerten.
Die Puffmutter freute sich über das katholische Klientel – und über eine Umsatz-Verdoppelung. Fünf zusätzliche Dirnen seien eingestellt worden und sie hätten alle Hände voll gut zu tun! Der Schlüssel zum Erfolg, so eine Dame gegenüber AFP, seien Sonderangebote und ein zehnprozentiger Presserabatt. Endlich mal eine echte Versuchung!
Die taz befürchtet nun, dass der Papst auf der Abschlusskundgebung am Sonntag „jede Menge zu tun habe, um die angehäuften Sünden wegzubeten“. Doch, oh Wunder: an der Messe nahmen rund 200 000 Menschen weniger teil, als vorhergesagt. Es gab viele freie Flächen. Ob dies auch für das Etablissement zutrifft, muss noch geklärt werden. Der nächste Weltjugendtag findet übrigens 2010 in Madrid statt. Frühes Kommen sichert die besten Plätze…


